Tipps für Tutoren

Hier findest du Anleitungen, Vorlagen und zahlreiche
Tipps für die Erstellung deiner Kurse.

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Kursplanung

Wir freuen uns, dass du dich entschieden hast, einen Online-Kurs auf studygood anzubieten! Jetzt bist du nur noch wenige Tage davon entfernt, dein Wissen an andere Studierende weiterzugeben und ihnen bei der effizienten Prüfungsvorbereitung zu helfen. Um dich bei der Kurserstellung zu unterstützen, haben wir hier einige hilfreiche Tipps & Tricks zusammengetragen. Diese helfen dir dabei, dass du schnell loslegen kannst und dein Kurs so schnell wie möglich fertig wird.

Kursinhalte und Kursart festlegen

Fokussiere dich auf die Inhalte, die Studierenden die effizienteste Vorbereitung auf die Prüfung ermöglichen. Hierbei solltest du vernachlässigen, welche Art von Kurs du selbst gut finden würdest und was "toll" wäre. Versuche dich vielmehr darauf zu fokussieren, was Studierende wirklich wollen.

Studierende sind deine Kunden

Studierende sind deine Kunden. Je besser du ihre Bedürfnisse verstehst und dich ihnen anpasst, umso erfolgreicher wird dein Kurs. Es macht so z.B. wenig Sinn zusätzliche Übungsaufgaben zu entwerfen, wenn alle Studierenden die Lösungen zu Altklausuren haben möchten.

Klausurenphase ist purer Stress

Du kennt es selbst: Die Klausurenphase ist purer Stress. Dein Kurs soll Studierenden dabei helfen, sich in kürzester Zeit, so effizient wie möglich auf eine Prüfung vorzubereiten. Anstatt bei Kommilitonen nach Lösungen für Aufgaben rumfragen zu müssen oder grübeln zu müssen, weshalb man nicht auf die richtige Lösung kommt, hilft dein Kurs dabei, schnell Verständnisprobleme und Fragen zu klären und so Zeit zu sparen.

Zeitplanung

Je besser du deinen Kurs und deine Videos planst, umso schneller kannst du deinen Kurs fertigstellen. Eine gewisse Vorarbeit erleichtert dir die Aufnahme und spart dir Überarbeitungszeit.

Kursstruktur planen

Bevor du mit der Vorbereitung deiner Unterlagen und der Aufnahme von Videos beginnst, solltest du dir eine Kursstruktur überlegen. Strukturiere die Kursinhalte in Kapitel und unterteile Kapitel in Lektionen. So stellst du sicher, dass du keine wichtigen Inhalte vergisst und keine überflüssigen Vorlagen erstellst, die du letztendlich nicht verwendest. Sobald die Kursstruktur steht, kannst du diese auf studygood übernehmen und die Kapitel und Lektionen entsprechend deiner Kursstruktur erstellen.

Vorlagen vorbereiten

Verwende unsere Präsentationsvorlagen, als Grundlage für deinen Kurs. Je nach Betriebssystem, Programm sowie Kursart stellen wir dir verschiedene Vorlagen zur Verfügung, die du benutzen kannst und solltest.

Video-Leitfaden formulieren

Damit die Aufnahme deiner Videos flüssig läuft, solltest du vor der Aufnahme stichpunktartig einen Leitfaden formulieren. Während der Aufnahme kannst du diesen Leitfaden inhaltlich Schritt für Schritt abarbeiten, vergisst so keine wichtigen Inhalte und schweifst auch nicht unnötig aus. Je nachdem, wie leicht dir die Aufnahme fällt, kannst du im Zweifelsfall sogar das gesamte Video für eine Lektion ausformulieren und den Video-Leitfaden ablesen.

Video aufnehmen

Bei der Videoaufnahme empfehle ich dir, Lektion für Lektion vorzugehen. Bereite die Vorlage vor, formuliere einen Video-Leitfaden und nimm anschließend ein Video auf. So hältst du deine eigene Motivation hoch.

Videos hochladen und Beschreibung formulieren

Wenn alle Videos hochgeladen sind, kannst du deine Beschreibung formulieren und deinen Kurs freischalten. Achte dabei auf eine aussagekräftige, knackige Beschreibung, die den Studierenden deutlich macht, weshalb dein Kurs eine gute Prüfungsvorbereitung darstellt.

Kursstruktur

Eine sinnvolle Kursstruktur ist das A und O, um Zeit bei der Kurserstellung zu sparen. Darüber hinaus unterstützt eine gute Kursstruktur auch den Lernprozess der Studierenden, da diese euch einfacher folgen können.

Kursstruktur vor dem Bearbeitungsbeginn festlegen

Bevor du mit der Anfertigung eines Kurses beginnst, solltest du die entsprechen Inhalte vorbereiten, die du in deinem Kurs behandeln möchtest. Die Strukturierung deines Kurses hängt auch dabei davon ab, welcher Kurs-Kategorie dein Kurs zuzuordnen ist. In jedem Fall ist die Struktur eines Kurses elementar für die Nachvollziehbarkeit und das Verständnis von Studierenden. Daher solltest du dich vor der Kurserstellung diesem Thema widmen.

Erstelle vor Anfertigung der Unterlagen eine Gliederung für deinen Kurs. Unterteile im ersten Schritt den Kurs in Kapitel. Kapitel werden wiederum inhaltlich in einzelne Abschnitte unterteilt.

Einordnung des Kapitels zu Beginn

Zu Beginn jedes Kapitels ist es sinnvoll, eine kurze Einführung in das Kapitel zu geben. In diesem kannst du kurz einordnen, was der Inhalt des jeweiligen Kapitels sein wird und das Kapitel inhaltlich einordnen.

Ein Lernziel je Lektion

Jede Lektion sollte ein klares Lernziel haben. Dies kann z. B. die Erläuterung eines Vorlesungskapitels, einer Methode oder der Lösungsweg für eine (Teil-) Aufgabe einer Klausur oder Übung sein.

Formuliere aussagekräftige Titel für Lektionen

Damit Studierende sich schnell zurechtfinden und wichtige Inhalte in deinem Kurs wiederfinden, solltest du aussagekräftige Titel für Lektionen wählen. Orientiere dich z. B. an den Überschriften aus der Vorlesung oder bezeichne Lektionen entsprechend der Methoden und Aufgaben, die du innerhalb einer Lektion betrachtest.

Eher kurze Videos je Lektion wählen

Um die Motivation der Studierenden hoch zu halten, sollten deine Videos nicht länger als 10 Minuten sein. Unterteile einzelne Lektionen daher im Zweifelsfall, damit deine Videos nicht zu lang werden.

Tipps für die Kursstruktur einzelner Kurskategorien:

In einem Crashkurs wird das zum Bestehen einer Prüfung wichtige Wissen komprimiert zusammengefasst. Der Fokus liegt darauf, prüfungsrelevante Inhalte Studierenden kurz und kompakt zu vermitteln sowie ggf. anhand anschaulicher Beispiele zu veranschaulichen. Stellenweise können Vorlesungsinhalte vernachlässigt werden, wenn diese aufgrund Ihrer Komplexität nicht prüfungsrelevant sind. Das Ziel ist es vielmehr Studierende in sehr kurzer Zeit auf das Bestehen einer Prüfung vorzubereiten.

Innerhalb eines Klausur-Crashkurses liegt der Fokus auf der Lösung von alten Prüfungsaufgaben. Die dafür notwendigen Vorlesungsgrundlagen werden ggf. vernachlässigt. Vielmehr sollen mögliche Lösungswege von Klausuraufgaben detailliert Schritt für Schritt präsentiert und erläutert werden. Das Ziel ist es, Studierenden schnelle Lösungswege nachvollziehbar und reproduzierbar auf Augenhöhe zu vermitteln. Somit können diese ihr Lösungsvorgehen überprüfen oder ggf. weiterführende Lösungswege erlernen.

In der Kurs-Kategorie Übungsaufgaben werden Übungen sowie selbst erstellte weiterführende Übungsaufgaben Schritt für Schritt gelöst und das Lösungsvorgehen erläutert. Die hierfür notwendigen Vorlesungsgrundlagen können Bestandteil des Kurses sein, sofern Sie für die Lösung der einzelnen Aufgaben notwendig sind. Das Ziel ist es, die Vorlesungsgrundlagen Studierenden anhand (zusätzlicher) Anwendungsbeispiele zu veranschaulichen und nachvollziehbare Lösungswege für Übungsaufgaben zu präsentieren. Hiermit können Studierende ihr Lösungsvorgehen überprüfen oder (neue) Lösungswege erlernen.

Innerhalb eines semesterbegleitenden Kurses werden die in den Modulvorlesungen präsentierten Inhalte aufgegriffen, auf Augenhöhe erläutert und ggf. zusammengefasst. Bestandteil dieser Kurs-Kategorie kann ebenso eine Veranschaulichung der Anwendung von Vorlesungsinhalten anhand von selbst erstellten sowie originalen Übungsaufgaben sein. Ziel ist es, Studierende langfristig bei dem Erlernen wesentlicher Vorlesungsinhalte zu begleiten sowie zu unterstützen und ggf. auftretende Verständnisprobleme schnell zu klären.

Allgemeine Hinweise

Damit dein Kurs ein voller Erfolg wird, haben wir noch einige allgemeine Hinweise für dich. Es bleibt natürlich dir überlassen, ob du dich an diese Hinweise hälst.

Deinen Kurs auf studygood anlegen

Hier zeigen wir dir kurz und knapp, wie du ganz einfach einen Kurs auf studygood anlegen kannst. Dein Kurs wird den Nutzern erst dann angezeigt, wenn er von dir freigegeben und von uns freigeschaltet wurde.

Vorlagen Download

Für die Erstellung deiner Kursfolien stellen wir dir eine Auswahl an Kurs-Vorlagen zur Verfügung. Verwende die Vorlagen und die Farbschemata unbedingt in deinen Kursen, damit deine Kurse nicht nur gut klingen, sondern auch gut aussehen.

Verschiedene Farben für einzelne Lektionen

Zusätzlich haben wir für jede Kursart Foliensätze in unterschiedlichen Farben bereitgestellt. Verwende gerne für jedes Kapitel ein anderes Farbschema oder verwende für bestimmte Lektionen ein Farbschema als „Signalfarbe“. So kannst du z. B. für die Einleitung das graue, für die Methodendarstellung das grüne und für die abschließende Anwendungs- bzw. Beispielaufgabe das rote Farbschema verwenden.

Lieber einheitlich als bunt gemixt

Du kannst die Farbschemata, wie erläutert, in deinem Kurs gerne variieren. Bitte erläutere dann jedoch zu Beginn deines Kurses den Studierenden kurz, wie und weshalb du unterschiedliche Farben benutzt, damit sie sich schnell zurechtfinden. Vermeide es daher, wahllos unterschiedliche Folienfarben in deinem Kurs zu mixen, sondern unterstütze vielmehr die Gliederung bzw. Struktur deines Kurses durch unterschiedliche Farben.

Verschiedene Design-Vorlagen

Je nachdem welche Kursart du erstellst, musst du die Inhalte auf deinen Folien anders aufbauen. Für jede Art von Kurs haben wir dir daher eigene Foliensätze mit entsprechenden Vorlagen bereitgestellt. Gerne kannst du die Folien deinen Bedürfnissen anpassen. Behalte jedoch unbedingt die Farbschemata bei, damit dein Kursdesign mit der Farbgebung der Plattform harmoniert.

Schriftart installieren

Teil unseres Foliendesigns ist die Google-Fonts Schriftart Roboto. Diese kannst du kostenfrei herunterladen und solltest sie in deinen Vorlagen benutzten. Wie du die Schriftart einfach installieren kannst, erklären wir dir in einer anderen Lektion.

Keep it simple

Halte es lieber einfach und verwende nur ein Farbschema in deinem Kurs, sofern du selbst Zweifel haben solltest, dass Studierende deine Farbwahl nicht verstehen könnten oder dein Kurs „zu bunt“ ist.

Folien für Google Slides

Solltest du weder PowerPoint noch KeyNote zur Hand haben, ist Google Slides eine tolle und zugleich kostenlose Alternative. So kannst du jederzeit online Kursfolien erstellen und bearbeiten.


https://www.google.de/intl/de/slides/about

Google Konto

Um Google Slides zu nutzen, benötigst du lediglich ein Google-Konto. Dieses kannst du im Handumdrehen erstellen und schon kannst du Google Slides nutzen.

Folien importieren

Importiere einfach unsere Kurs-Vorlagen, indem du sie herunterlädst und im Google Drive speicherst. Anschließend kannst du ganz einfach online deine Folien bearbeiten und von jedem Gerät online drauf zugreifen.

Aufnahme starten

Um deine Videos mit Google Slides aufzuzeichnen kannst du auf einem Mac z. B. den Bildschirm mit dem QuickTime Player aufzeichnen. Auf einem Windows-Rechner kannst du dagegen den CSB Screen Recorder verwendet. Wie das geht, erklären wir dir jeweils in Kapitel 3.

Schriftart installieren

Damit unsere Präsentationsvorlagen optimal angezeigt werden, solltest du die von uns verwendete Schriftart installieren. Diese ist lizenzfrei und kann direkt von Google gedownloadet werden.

Schriftart für's iPad

Auch auf dem iPad kannst du die benötigte Schriftart installieren. Eine Schritt-für-Schritt Anleitung findest du im folgenden Video.

Formeldarstellung ohne Tablet

Wenn du zahlreiche Rechnungen oder komplexe Formeln in deinem Kurs darstellen möchtest, ist es unter Umständen einfacher, die Formeln aufzuschreiben, als sie manuell über den Formeleditor einzugeben. Sofern du ein Tablet verwendest, kannst du die Formeln einfach digital aufschreiben. Besitzt du dagegen kein Tablet, kannst du einfach auf Stift und Papier zurückgreifen.

Aufschreiben und einscannen

Schreibe einfach die gesamte Rechnung gut leserlich auf weißes Papier. Scanne anschließend die Rechnung ein oder fotografiere sie mit einer entsprechenden Scan-App mit deinem Handy. Anschließend kannst du die Rechnung einfach als Bild in deine Vorlage einfügen und die einzelnen Rechenschritte Schritt für Schritt einblenden. Wie das funktioniert, erkläre ich dir anschaulich im Video.

Vorlesungsmaterialien sind urheberrechtlich geschützt

Bitte beachte, dass Vorlesungsmaterialien, Übungsaufgaben und Altklausuren genau so urheberrechtlich geschützt sind, wie z. B. Bilder und Texte. Achte daher immer darauf, dass du kein urheberrechtlich geschütztes Material in deinen Videos verwendest, da der Rechteinhaber (z. B. ein Dozent/ Professor) dann ggf. deine Videos sperren lassen kann und du diese dann aufwendig überarbeiten musst.

Strategien, um keine Urheberrechte zu verletzten

Um sicher zu gehen, dass du keine Urheberrechte verletzt, hast du verschiedene Möglichkeiten:

  1. Du kannst zum einen den Urheber fragen, ob du z. B. alte Übungs-/ Klausuraufgaben innerhalb deiner Videos verwenden darfst.
  2. Falls du nicht weißt, wer der Urheber ist, du diesen nicht fragen möchtest oder dieser nicht zustimmt, kannst du ganz einfach eigene Inhalte und Aufgaben erstellen, indem du dich an vorhandenen Übungs-/Klausuraufgaben orientierst. Grundsätzlich kann es auch bei der Verwendung ausschließlich eigener Inhalte hilfreich sein, vorab die jeweiligen Dozenten einzubinden. Vielleicht haben diese Tipps für dich oder stehen dir beratend zur Seite.
  3. Du kannst ggf. selbst erarbeitete Lösungen bestehenden Inhalten/ Aufgaben in deinen Videos Schritt für Schritt in deinen eigenen Worten erklären. Verzichte jedoch auf die explizite Darstellung der originalen Aufgabenstellung und stelle die Aufgabenstellung nicht zum Download bereit.

WICHTIG: Die vorangehenden Erläuterungen und Tipps stellen allgemeine Information dar. Sie können somit keine Rechtsberatung ersetzen. Trotz einer sorgfältigen Recherche wird daher keine Garantie für die Richtigkeit der vorangehenden Inhalte übernommen.

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